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January 30th, 2008 by Jan
Dass Musik im Internet immer ein heißes Eisen ist, hat sich in den letzten Wochen, auch in der Berichterstattung von deutsche-startups, wieder einmal gezeigt - findige Rechtsvertreter und Musikkonzerne halten wachsam die Augen nach möglichen Rechtsverletzungen offen. Juristisch auf der absolut sicheren Seite fühlen sich die Gründer von Simfy (www.simfy.de), einer Musiktauschbörse aus Mannheim. “Wir sind uns der Problemlage sehr wohl bewusst und haben deshalb vor Start sehr intensive Gespräche mit Juristen aus der Branche geführt - wir haben deren okay”, sagen die beiden und verweisen auf das Urheberrechtsgesetz, das den privaten Tausch von Musik auch in digitaler Form erlaubt.
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January 20th, 2008 by Jan
Nach Latte Macchiato gibt es jetzt auch das Konzert “to go”. Der Weblog “La Blogothéque” könnte erstmals den ästhetischen Stillstand der Kunstform Musikvideo aufbrechen.To Go” - “Zum Mitnehmen” hat herkömmliche Produkt-Präfixe wie “XXL”, “Deluxe” oder “Light” als letztgültiges Verkaufsargument abgelöst. Ein Double-Espresso-Macchiato, neue Filme oder Sozialkontakte - “to go”!
Es gibt wenige Dinge, die man trotz allgemeiner Miniaturisierung und Mobilisierung noch nicht mitnehmen kann, zu denen man sogar hingehen und auf die man womöglich auch noch warten muss. Das Pop-Konzert etwa ist so eine Dienstleistung. Vielmehr: war so eine Dienstleistung.
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January 10th, 2008 by Jan
Achtung! Jetzt kommt ein Vergleich, der hinkt! Warum er dies tun muss, erkläre ich danach. Also: Man stelle sich vor, die Metzger-Gilde würde sich darüber aufregen, dass jemand, der bei ihnen eine Wurst gekauft hat, jemand anderen davon probieren lassen würde. Und sie würde darüber so lange jammern, bis der Gesetzgeber harte Strafen für dieses Vorgehen ins Gesetzbuch schreiben würde.
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