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April 30th, 2008 by Jan
Der Münsteraner Rechtsprofessor und Urheberrechtsexperte Thomas Hoeren ärgert sich über den offenen Brief der Musikindustrie an Bundeskanzlerin Angela Merkel. In einem Eintrag im Experten-Blog des Beck-Verlags schreibt Hoeren: “Ich habe langsam die Nase von den Frechheiten der Musikindustrie voll.” Er meint, in dem Brief werde undifferenziert auf Nutzer und TK-Industrie eingeschlagen, falsche Zahlen würden kombiniert mit schrägen Vergleichen mit dem “Zensurland China” und “dubiosen Zitaten” von Mark Getty. Hoeren ist Leiter des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) an der Uni Münster und bietet seit fünf Jahren ein umfangreiches Kompendium zum Internetrecht zum Download an.
In dem offenen Brief, der unterzeichnet wurde von Musikern sowie von Protagonisten aus Film und Fernsehen wie Yvonne Catterfeld, Amelie Fried, Heinrich Breloer, Till Brönner, Helmut Dietl und Ralph Siegel, heißt es, 70 Prozent des Internetverkehrs in Deutschland entfielen auf die Tauschbörsennutzung.
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April 26th, 2008 by Jan
The Grand Theft Auto franchise’s latest entry hits shelves Tuesday, but it’s not just the videogame industry that will be raking in the earnings.
The music industry may have also found a shiny new source of revenue: the violent videogame’s soundtrack, partially playable on the GTA widget at right.
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April 25th, 2008 by Jan
Rund 200 Komponisten und Musiker, Autoren und Verleger sowie Schauspieler und Filmemacher haben anlässlich des Tages des Geistigen Eigentums in einem offenen Brief die Bundeskanzlerin gebeten, den Schutz kultureller Werke in der digitalen Welt zur „Chefsache“ zu machen. „Vor allem im Internet werden Musik, Filme oder Hörbücher millionenfach unrechtmäßig angeboten und heruntergeladen, ohne dass die Kreativen, die hinter diesen Produkten stehen, dafür eine faire Entlohnung erhalten“, heißt es in dem Schreiben das unter anderem von Herbert Grönemeyer, Tokio Hotel, Thomas Quasthoff, Amelie Fried, Julia Frank, Andreas Langenscheidt, Til Schweiger, Bernd Eichinger und Stefan Arndt unterzeichnet wurde. Während etablierte Künstler noch von den Erfolgen der Vergangenheit zehren könnten, träfe die Internetpiraterie vor allem junge Nachwuchstalente. „Langfristig wird so die kulturelle Vielfalt in unserem Land abnehmen und wir verspielen eine unserer wichtigsten Zukunftsressourcen“, so die Unterzeichner.
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April 25th, 2008 by Jan
Liebe Musikindustrie,
Dein Dilemma kann ich natürlich nachvollziehen. Dir ist der Boden unter den Füßen weggebrochen und langsam wird es Dir bewusst, dass Du Dich im freien Fall befindest.
Aber mal ehrlich, Du hattest äußerst fette Jahre und es ging Dir richtig gut. Ich kann mich an die Zeiten erinnern, als Du bis an die Kante zugekokst in Agenturen in denen ich gearbeitet habe gekommen bist und während den Briefings die Einrichtung zerschlagen hast. Das muss eine tolle Zeit für Dich gewesen sein.
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April 18th, 2008 by Jan
So langsam scheint die Strategie der Netzbetreiber auch in puncto Musikdownloads aufzugehen: 5,2 Millionen Lieder haben sich Handybesitzer im letzten Jahr auf ihre Mobiltelefone geladen. Das bedeutet eine Steigerung von 53 Prozent. Damit flossen 8 Millionen Euro in die Kassen der Anbieter. Und dennoch beläuft sich der Umsatz gerade mal auf ein Sechstel dessen, was mit Klingeltönen zu verdienen ist.
5,2 Millionen Downloads und 8 Millionen Euro Umsatz dürften erst der Anfang sein. Während Lieder in Originallänge auf dem Mobiltelefon immer beliebter werden, entwickelt sich der Markt für Klingeltöne rückläufig. Insgesamt luden die Deutschen im vergangenen Jahr 23,2 Millionen Klingeltöne auf ihre Mobiltelefone, wie der Branchenverband der IT- und Telekommunikationsindustrie BITKOM unter Berufung auf eine GfK-Studie vermeldet. Im Jahr 2006 wurden noch 29,8 Millionen Klingeltöne heruntergeladen.
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April 15th, 2008 by Jan
Gedanken von Gerd Leonhard, dessen Ideen u.a. die ‘einladenden und (einahmen-) verteilenden Toolbooths’ im Netzwerk nicht für die Musikpublishing-Industrie, sondern auch ganz generell für die Publishing Industrie bemerkenswert sind. (inkl. Video & pdf-Download).
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April 4th, 2008 by Jan
Wie Ars Technica berichtete, hat der Itunes Store im Januar mehr Songs als Wal-Mart verkauft. Apple erzielte einen Marktanteil von 19 Prozent. Wal-Mart belegt mit 15 Prozent Platz 2, gefolgt von Best Buy mit 13 und Amazon mit 6 Prozent.
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