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Wal-Mart will Downloadmusik verfallen lassen
Schock für US-Kunden: Der Handelsriese Wal-Mart kündigt an, in zwölf Tagen die Kopierschutz-Server für seine Download-Musik abzuschalten. Folge: Die von Kunden gekaufte kopiergeschützte Musik verfällt beim nächsten PC-Wechsel.
“Wichtige Informationen über ihre Musikeinkäufe” - so beginnt eine E-Mail des US-Handelsriesen Wal-Mart, die laut der US-IT-Nachrichtenseite ” Wired” viele Kunden erreichte. Um die wirklich wichtigen Details druckst der Wal-Mart-Kundendienst dann noch etwas herum, erklärt zunächst, dass Wal-Mart seit Februar in seinem Online-Musikkaufhaus nur noch Download-Songs ohne Kopierschutz im MP3-Format verkauft.
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MySpace startet Musikdienst
Das US-amerikanische Social Network MySpace hat heute sein Musikangebot in Betrieb genommen. Neben kostenpflichtigen Musikdownloads ohne digitales Rechtemanagement (DRM) bietet MySpace Music auch werbefinanzierte Streams an, die MySpace-Nutzer in ihre Profile einbetten können. Als Partner für den Dienst konnte die Tochter der News Corporation EMI, Sony BMG, die Universal Music Group, Warner Music Group, Sony ATV/ Music Publishing und The Orchard gewinnen.
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MySpace Music: 5 Millionen Songs gratis hören
MySpace macht Druck auf Apple. Mit MySpace Music will das Social Network in Konkurrenz zu iTunes treten, dem größten Online-Musik-Shop. User können sich Songs kostenlos anhören oder als MP3 ohne Kopierschutz kostenpflichtig herunterladen.
Zunächst ist das Angebot nur auf die USA beschränkt. Für den Online-Musikdienst konnte das Portal, das zum Konzern von Rupert Murdoch gehört, die Labels Universal, Warner, EMI und Sony BMG sowie einige kleinere Labels als Partner gewinnen. Somit stehen den User laut MySpace über fünf Millionen Lieder zu Auswahl, die sie kostenlos und werbefinanziert als Audiostream anhören, oder DRM-frei aber kostenpflichtig herunterladen können. Die Downloads werden dabei von Amazon bereit gestellt.
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Vodafone gibt Einblicke in die internationale Musik-Szene
Vodafone und MTV haben den Startschuss für das Musikportal Vodafone Soundbites gegeben. Es zeigt viele Einblicke in die weltweite Musik-Szene, zum Beispiel Interviews von internationalen Künstlern oder Musiker, die ihre ersten Auftritte auf der Bühne beschreiben.
Es ist ein sogenanntes Multi-Plattform Programm von Vodafone live!, welches mit dem Handy (wap.mtv-vodafonesoundbites.com) und dem PC (www.mtv-vodafonsoundbites.com) zu erreichen ist. MTV wird es zusätzlich auch im TV ausstrahlen. Den Anfang stellt eine Serie von 21 Shows dar, mit einer Spot Länge von drei Minuten. Auf der Webseite und dem Handy findet man noch weitere Hintergrundberichte und News. Es soll in sieben Sprachen und in insgesamt 16 Ländern ausgestrahlt werden.
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John Legend setzt auf iTunes-Tool
US-Soul-Sänger John Legend, dessen neues Album, “Evolver” (Sony BMG), Ende Oktober erscheint, setzt auf das iTunes-Angebot “Alben vervollständigen”, mit dem Kunden einzeln gekaufte Songs zum kompletten dazugehörigen Longplayer vervollständigen können.
Die Marketing-Kampagne startete bereits Ende Juli, als der erste Track aus dem Album, “Green Light”, im US-iTunes-Store veröffentlicht wurde. Am 24. August folgte dann der Titel “If You’re Out There” und seit 16. September ist ein Remix von “Green Light” im US-iTunes-Store als kostenpflichtiger Download erhältlich. Vor dem US-Album-Release am 28. Oktober sollen ab 30. September sowie ab 14. Oktober noch zwei weitere Songs vorab über iTunes erscheinen.
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SlotMusic statt CD
DRM-freie Musik auf microSD-Cards
Die vier großen Plattenfirmen Universal, Sony, EMI und Warner wollen zusammen mit SanDisk ein neues physisches Musikformat etablieren. SlotMusic kommt in Form von microSD-Karten daher und enthält DRM-freie Musik in qualitativ hochwertigen MP3-Dateien. Ab Oktober 2008 soll SlotMusic zunächst in den USA in die Läden kommen, später dann auch in Europa.
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Nachfolger der Audio-CD
Laut Heise online bringen die Major-Labels EMI, Sony BMG, Universal und Warner die wichtigsten CD-Titel zum Weihnachtsgeschäft in den USA parallel auf MicroSD-Speicherkarten heraus.
Diese Version nennt sich dann slotMusic mit 1 GByte Kapazität, auf denen die Musik im MP3-Format mit 320 kBit/s ohne DRM-Schutz gespeichert werden soll. Preise für die slotMusic-Karten werden noch nicht genannt, ebensowenig ob oder wann das Angebot in Europa erhältlich sein wird.
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Apples Kinofilm-Vermarktung für Deutschland in den Startlöchern
Der Computerkonzern Apple will in wenigen Wochen auch in Deutschland den Verkauf und den Verleih von Kinofilmen über das für Windows und Mac OS X erhältliche Programm iTunes starten. Das berichtet die “WirtschaftsWoche” unter Berufung auf Unternehmenskreise. Zum Jahresende solle es die Streifen zudem in hochauflösender HDTV-Qualität zum Herunterladen geben. Mit dem neuen Angebot werde Apple vor allem die beiden großen deutschen Online-Videotheken bedrängen, den Deutsche-Telekom-Ableger Videoload und die ProSiebenSat.1-Tochter Maxdome. Die Filme lassen sich auf Computern und iPods abspielen. Zudem könne sie der mit den Set-Top-Boxen von Videoload und Maxdome vergleichbare, computerbasierte Zuspieler “Apple TV” aufs Fernsehgerät übertragen.
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Sony Ericsson und Omnifone wollen Nokia Konkurrenz machen
Dass Sony Ericsson an einem Gegenangebot zu Nokias “Comes With Music” arbeitet, ist seit Kurzem bekannt. Unbestätigt sind indes noch Gerüchte, wonach der schwedisch-japanische Handyhersteller schon nächste Woche eine Kooperation mit Omnifone präsentieren wird. Es heißt, Sony Ericsson werde im Rahmen dieser Partnerschaft Telefone anbieten, deren Anschaffungspreis die Kosten für das mobile Musikabo MusicStation von Omnifone beinhaltet.
Einen vergleichbaren Deal hatte Omnifone im Februar mit LG und Universal Music geschlossen. Diesmal sollen allerdings alle vier Majors an Bord sein. Regulär kostet MusicStation 1,99 Pfund pro Woche, oder umgerechnet rund zehn Euro pro Monat. Dafür erhalten Kunden unbegrenzte Mobildownloads.