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October 20th, 2008 by Jan
Die großen Social Networks haben eines gemeinsam: Sie haben unfassbar viele Nutzer, generieren astronomisch viel Web-Traffic - und sind sehr schwer zu vermarkten. Wohl dem, der wie MySpace dank Musik ein vermarktbares Schwerpunktthema hat. So etwas will nun angeblich auch Facebook. Weltweit sind Social Networks längst die intensivst genutzten Web-Angebote: Sie generieren ein Vielfaches der Seitenaufrufe, die etwa Suchmaschinen, Wikis, Blogs oder Nachrichten-Web-Seiten verzeichnen können. Kein Wunder, denn die Networks sind zum Klicken gemacht: Otto-Normal-Teenager verbringt dort gern schon einmal ein paar Stunden am Tag und ruft eine Seite nach der anderen auf. (…)
Eine Ausnahme bildet hier MySpace. Das als Musik-Network gegründete Angebot gehört seit 2005 dem Medienunternehmer Rupert Murdoch, der sich nach Kräften bemüht, es zu einem Geschäft zu machen. 2007, behauptet Murdochs News Corporation, habe MySpace erstmals Gewinn abgeworfen.
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September 26th, 2008 by Jan
MySpace macht Druck auf Apple. Mit MySpace Music will das Social Network in Konkurrenz zu iTunes treten, dem größten Online-Musik-Shop. User können sich Songs kostenlos anhören oder als MP3 ohne Kopierschutz kostenpflichtig herunterladen.
Zunächst ist das Angebot nur auf die USA beschränkt. Für den Online-Musikdienst konnte das Portal, das zum Konzern von Rupert Murdoch gehört, die Labels Universal, Warner, EMI und Sony BMG sowie einige kleinere Labels als Partner gewinnen. Somit stehen den User laut MySpace über fünf Millionen Lieder zu Auswahl, die sie kostenlos und werbefinanziert als Audiostream anhören, oder DRM-frei aber kostenpflichtig herunterladen können. Die Downloads werden dabei von Amazon bereit gestellt.
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September 16th, 2008 by Jan
Offiziell bestätigen will MySpace die Partnerschaft mit Amazon noch nicht, doch der Onlinehändler bereitet sich schon auf zusätzliche Einkäufe aus dem sozialen Netz vor. Analysten gehen davon aus, dass Amazon MP3 seine Downloadverkäufe im nächsten Jahr um bis zu 60 Prozent steigern kann.
Gene Munster von Piper Jaffrey rechnet damit, dass Apple bis Jahresende über iTunes 2,4 Milliarden Songs verkaufen und damit in den USA einen Marktanteil von 85 Prozent im Downloadgeschäft erreichen wird. Amazon MP3 wird dabei rund 130 Millionen Titel absetzen können und auf einen Marktanteil von fünf Prozent kommen.
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September 11th, 2008 by Jan
Today, Amazon announced its indie publishing service CreativeSpace is now tied with its MP3 shop, allowing independent artists and labels to release DRM-free materials in Amazon’s MP3 store.
Artists can set up an account on CreateSpace and sell their materials with no upfront charges; however, accounts are arranged in such a way that money is not directly distributed to artists. Instead, royalty checks are given out with expenses subtracted.
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September 7th, 2008 by Jan
Amazon startet SoundUnwound, eine Datenbank für Musik, die Informationen über Musiker, Alben, Musikgenres und Labels bereitstellt. Nach dem Wiki-Prinzip können alle mitmachen.
Amazon mausert sich immer mehr zum Archivar im Web. Vom eigentlichen Kerngeschäft hat sich Amazon.com zwar schon vor längerem verabschiedet, dennoch dürften sie über eine der vollständigsten Datenbanken von Büchern, Autoren und Reviews verfügen. Mit der Internet Movie Database (IMDb) haben sie einen umfassenden Katalog zu Filmen und allen benachbarten Bereichen. Und mit SoundUnwound übertragen sie nun gemeinsam mit der IMDb dieses Modell auch auf Musik.
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August 4th, 2008 by Jan
Der Online-Download-Store iTunes führt nach Angaben des Marktforschungsunternehmens NPD Group weiterhin den US-Musikhandel an. Im ersten Halbjahr 2008 übertrumpft Apples Online-Dienst somit CD-Händler wie Wal-Mart und Best Buy. An vierter Stelle steht nach Angaben der NPD Group Online-Riese Amazon, gefolgt von Target. Genaue Zahlen wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
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April 4th, 2008 by Jan
Wie Ars Technica berichtete, hat der Itunes Store im Januar mehr Songs als Wal-Mart verkauft. Apple erzielte einen Marktanteil von 19 Prozent. Wal-Mart belegt mit 15 Prozent Platz 2, gefolgt von Best Buy mit 13 und Amazon mit 6 Prozent.
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