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October 3rd, 2008 by Jan
Das Copyright Royalty Board (CRB) in Washington hat entschieden, dass Betreiber von Musikdownload-Portalen wie Apple (iTunes) oder RealNetworks (Rhapsody) künftig keine höheren Lizenzgebühren an die Rechteinhaber (Künstler) abführen müssen. Vielmehr bleibt die bisherige Royalty Rate in Höhe von 9,1 US-Cents pro Song auch in den kommenden fünf Jahren bestehen.
Die National Music Publishers’ Association (NMPA) hatte für ihre Mitglieder eine Erhöhung auf 15 Cents pro Song gefordert – worauf Apple damit drohte, sich “sehr wahrscheinlich” aus dem Geschäft zurückziehen zu wollen, weil der iTunes Music Store dann nicht mehr profitabel arbeiten könne. Die Digital Media Association (DiMA) hatte hingegen eine Absenkung auf 4,5 Cents gefordert.
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October 2nd, 2008 by Jan
Der Online-Musikhandel von Apple könnte vor einer wichtigen strategischen Entscheidung stehen. Vorausgesetzt, das Copyright Royalty Board (CRB) in der amerikanischen Hauptstadt Washington fällt am morgigen Donnerstag ein Urteil zu Gunsten der nationalen Vereinigung der Musiker. Diese fordert eine Erhöhung der Tantiemen pro verkauftem iTunes-Song. 15 Cent pro Track sollen es werden. Derzeit kassieren die Urheber 9 Cent. Der iTunes-Boss erwähnte in seiner Reaktion auch bewusst drastische Maßnahmen.
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September 26th, 2008 by Jan
MySpace macht Druck auf Apple. Mit MySpace Music will das Social Network in Konkurrenz zu iTunes treten, dem größten Online-Musik-Shop. User können sich Songs kostenlos anhören oder als MP3 ohne Kopierschutz kostenpflichtig herunterladen.
Zunächst ist das Angebot nur auf die USA beschränkt. Für den Online-Musikdienst konnte das Portal, das zum Konzern von Rupert Murdoch gehört, die Labels Universal, Warner, EMI und Sony BMG sowie einige kleinere Labels als Partner gewinnen. Somit stehen den User laut MySpace über fünf Millionen Lieder zu Auswahl, die sie kostenlos und werbefinanziert als Audiostream anhören, oder DRM-frei aber kostenpflichtig herunterladen können. Die Downloads werden dabei von Amazon bereit gestellt.
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September 22nd, 2008 by Jan
US-Soul-Sänger John Legend, dessen neues Album, “Evolver” (Sony BMG), Ende Oktober erscheint, setzt auf das iTunes-Angebot “Alben vervollständigen”, mit dem Kunden einzeln gekaufte Songs zum kompletten dazugehörigen Longplayer vervollständigen können.
Die Marketing-Kampagne startete bereits Ende Juli, als der erste Track aus dem Album, “Green Light”, im US-iTunes-Store veröffentlicht wurde. Am 24. August folgte dann der Titel “If You’re Out There” und seit 16. September ist ein Remix von “Green Light” im US-iTunes-Store als kostenpflichtiger Download erhältlich. Vor dem US-Album-Release am 28. Oktober sollen ab 30. September sowie ab 14. Oktober noch zwei weitere Songs vorab über iTunes erscheinen.
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September 21st, 2008 by Jan
Der Computerkonzern Apple will in wenigen Wochen auch in Deutschland den Verkauf und den Verleih von Kinofilmen über das für Windows und Mac OS X erhältliche Programm iTunes starten. Das berichtet die “WirtschaftsWoche” unter Berufung auf Unternehmenskreise. Zum Jahresende solle es die Streifen zudem in hochauflösender HDTV-Qualität zum Herunterladen geben. Mit dem neuen Angebot werde Apple vor allem die beiden großen deutschen Online-Videotheken bedrängen, den Deutsche-Telekom-Ableger Videoload und die ProSiebenSat.1-Tochter Maxdome. Die Filme lassen sich auf Computern und iPods abspielen. Zudem könne sie der mit den Set-Top-Boxen von Videoload und Maxdome vergleichbare, computerbasierte Zuspieler “Apple TV” aufs Fernsehgerät übertragen.
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September 16th, 2008 by Jan
Offiziell bestätigen will MySpace die Partnerschaft mit Amazon noch nicht, doch der Onlinehändler bereitet sich schon auf zusätzliche Einkäufe aus dem sozialen Netz vor. Analysten gehen davon aus, dass Amazon MP3 seine Downloadverkäufe im nächsten Jahr um bis zu 60 Prozent steigern kann.
Gene Munster von Piper Jaffrey rechnet damit, dass Apple bis Jahresende über iTunes 2,4 Milliarden Songs verkaufen und damit in den USA einen Marktanteil von 85 Prozent im Downloadgeschäft erreichen wird. Amazon MP3 wird dabei rund 130 Millionen Titel absetzen können und auf einen Marktanteil von fünf Prozent kommen.
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September 7th, 2008 by Jan
ITunes has been the runaway hit of the music business, selling more than five billion song downloads since it started five years ago. But a growing number of record companies are trying to steer clear of Apple Inc.’s behemoth music store, because they say selling single songs on iTunes in some cases is crimping overall music sales.
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September 4th, 2008 by Jan
Apple plant ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, durch das es über den App Store von iTunes Zusatzmaterial zum Albumdownload geben soll. Die interaktiven Alben sollen Songtexte, Cover-Artwork, Videos und Hintergrundinformationen beinhalten. Vorerst können nur Besitzer eines iPod Touch oder eines iPhones auf das Angebot zugreifen. Was es kosten soll ist noch nicht bekannt. Snow Patrol macht Ende Oktober mit ihrem neuen Album den Anfang. Sollte sich das Produkt auch außerhalb des Hause Apple verbreiten, würde der letzte großen Vorteil von physischen Trägermedien beseitigt werden.
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August 22nd, 2008 by Jan
Apple-Chef Steve Jobs hat mehrfach deutlich formuliert, dass er nichts von einem Abo-Modell für Online-Musik hält. “People want to own their music.” So lautet der mantraartig vorgetragene Glaubenssatz. Doch nun wollen einige Blogs, MacRumors, MacDailyNews und The Unofficial Apple Weblog herausgefunden haben, dass Apple noch im September eine Abo-Option für iTunes einführen wird.
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August 4th, 2008 by Jan
Der Online-Download-Store iTunes führt nach Angaben des Marktforschungsunternehmens NPD Group weiterhin den US-Musikhandel an. Im ersten Halbjahr 2008 übertrumpft Apples Online-Dienst somit CD-Händler wie Wal-Mart und Best Buy. An vierter Stelle steht nach Angaben der NPD Group Online-Riese Amazon, gefolgt von Target. Genaue Zahlen wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
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