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Warner Music will mit Cisco zum Direktvermarkter werden
Das Cisco-Konzept trägt den Namen Eos und ist seit 18 Monaten eins der wichtigsten Entwicklungsprojekte beim IT-Konzern.
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Das Cisco-Konzept trägt den Namen Eos und ist seit 18 Monaten eins der wichtigsten Entwicklungsprojekte beim IT-Konzern.
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“Plattenfirmen wird es so, wie man sie mal gekannt hat, sicher in fünf Jahren nicht mehr geben”, so Bernd Dopp, CEO Warner Music Central & Eastern Europe, in einem Statement im aktuellen “kultur Spiegel”. Die Bezeichnung “Plattenfirma” ist für Dopp eh ein “etwas ketzerischer Begriff”, der “sowieso nie den Kern der Sache” getroffen hätte. Denn, so Dopp im “kultur Spiegel”: “Wir stellen keine Platten her, wir produzieren Musik, wir bauen Stars auf, und wir kreieren Emotionen.”
Die von Sony Ericsson im Januar angekündigte PlayNow Arena startet am Montag, den 25. August. Die Internetseite gibt den Nutzern sowohl am PC als auch über das Handy Zugang zu Musik, Handyspielen und -Applikationen und ist der Nachfolger des lange vernachlässigten Online-Shops PlayNow. Der Dienst wird zuerst in den skandinavischen Ländern eingeführt und soll bis Ende des Jahres in ganz Europa verfügbar sein.
Zu Beginn gibt es eine Auswahl aus über 1 Million Musiktiteln von den großen Major-Labeln wie Sony BMG, Warner Music und EMI. Alle Songs werden ohne digitales Rechtemanagement angeboten, der Kunde kann sie nach Belieben auf verschiedene Endgeräte kopieren oder auf CD brennen. Die Auswahl soll später auf 5 Millionen Titel steigen. Der Preis orientiert sich an Apples iTunes-Shop. In Schweden wird jedes Stück 9 Schwedische Kronen (1,43 Euro) kosten, in Europa knapp 1 Euro und in den USA rund 1 Dollar.
Der Konflikt um Lizenzgebühren für in Computerspielen eingesetzte Musikstücke geht weiter. Die Musikindustrie berücksichtige bei ihrer Forderung nach mehr Lizenzeinnahmen nicht den Beitrag der Spiele zum Erfolg der Musik, sagte Robert Kotick der Los Angeles Times. Der CEO von Activision Blizzard widersprach damit Warner-Music-Chef Edgar Bronfman, der vor zwei Wochen höhere Lizenzgebühren für die Verwendung von Musik in Spielen wie “Guitar Hero” oder “Rock Band” gefordert hatte.